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Presse

Rems-Murr-Kultur vom 19. Juni 2001

DARAUF EIN „OLÉ" STATT EIN SCHMERZVOLLES „AY, AY"

Lust am Tanz pur war im Spiel... die Flamenco-Fiesta in der Manufaktur ließ den großen Saal auch ohne Aufguss dampfen ... die Fiesta ist sozusagen die Kür zur selbstauferlegten Pflicht, die während der Flamenco-Tage über dem Übungsparkett schwebt... es sind Tage der Hingebung an den Beitrag Andalusiens für die Weltkultur, die alle Jahre wieder Lela de Fuenteprado und Gerhard Graf-Martinez in Schorndorf organisieren und zelebrieren... die Flamencotage-Schüler kamen aus halb Europa... bei der Fiesta dann war vollends volles und und offenes Haus... die letzten verließen das Treibhaus erst um halb Drei ... und immer wieder traten die „Chicas des Lela" in den Mittelpunkt...


Schorndorfer Nachrichten 19. Juli 2004

VON DEN GRASHÜPFERN BIS ZU DEN BEAT-BUSTERS

Entsprechend vielseitig war das Programm bei „Jugend stellt sich vor„ auf der Schowo 2004, von Hip Hop über Flamenco bis zum klassischen Ballett war alles dabei ...

Eine besonders ausgefallene Performance liefert die Flamenco-Kinder-Tanzgruppe vom Flamenco-Studio Lela. Zu spanischer Folkloremusik bringen die acht jungen Tänzerinnen das spanische Temperament rüber und schwingen mit zackigen Bewegungen den Rocksaum.


Schorndorfer Nachrichten 9. Dezember 2003

HÜBSCHE ITALIENISCHE FESTA UND 2000 EURO FÜR BAMBINI

Deutsch-italienischer Freundeskreis A.C.I.T. lud in die Festhalle

... auch eine vierköpfige Flamenco-Formation aus dem Flamencostudio von Lela de Fuenteprado heizte nicht nur Südländern unter den Zuschauern ein.


Stuttgarter Zeitung - Stuttgart und seine Region - 1. August 2003

OBEN RUHIG, UNTEN GEHT ES „AB WIE HARRY"

Die Flamencotänzerin Lela de Fuenteprado weckt in ihren Schülerinnen südliches Temperament

Schorndorf: Den Flamenco bei Lela de Fuenteprado zu lernen, heißt mehr, als nur Tanzschritte einzuüben. Dieses Angebot im Schorndorfer Ferienprogramm zeigt den Mädchen auch, wie es aussieht und sich anfühlt, wenn man selbstbewusst dasteht.

... wenn es jedoch um den Ausdruck geht, ist Flamencotanz eher das Gegenteil von Ballett. Was dort weich und fließend ausgeführt wird, ist hier kraftvoll und energiegeladen... balletteusen versuchen die Schwerkraft quasi aufzuheben, die Flamencotänzerin hingegen stampft all ihre Energie in den Boden hinein ... es macht Krach... Wenn alle Mädchen mit ihren Absätzen den Takt in den Boden hämmern, wird enorm viel Energie freigesetzt ... sie lacht, gibt den Rhythmus vor, zeigt die Schrittfolge, und die Mädchen machen einfach mit ... kreisende Arme, klatschende Hände, eine Umdrehung am Schluss zum abrupten Stand ... fasziniert von der aufrechten Haltung der Flamencotänzerinnen ... dennoch, den Begriff „Stolz" verwendet sie nicht gern, weil er hierzulande mit „Überheblichkeit" assoziiert werde ... viel lieber umschreibt sie diese Haltung mit „In-sich-Ruhen" oder „Eins-mit-sich-selbst-sein", und freut sich sehr, wenn sie aus den Erwachsenenkursen eine Rückmeldung erhält wie: „ich kann mich jetzt ganz anders vor meinen Chef hinstellen und auch mal Nein sagen." Warum soviel Interesse außerhalb Spaniens für den Flamenco ... wir Nordeuropäer sind so verschlossen, uns fehlt es, unsere Emotionalität herauszulassen ... das Wichtigste am Flamencotanz, die eigenen Gefühle auf eine andere Ebene zu bringen und auszudrücken ... nach ihrer Erfahrung sind die Ausdrucksmöglichkeiten des Flamenco „unbegrenzt".


Rems-Murr-Kultur 10. Januar 2003

FLAMENCO - HIER TANZT REINES SELBSTBEWUSSTSEIN

Ein Blick in das Schorndorfer Flamenco-Studio von Lela de Fuenteprado

... hier wird der Flamenco-Tanz Remstälerinnen fast jeden Alters näher gebracht - und mit viel Begeisterung aufgenommen... es sieht so leichtfüßig aus, wenn Lela de Fuenteprado einen „Redoble" mit Absätzen und Schuhspitzen vortanzt ... Das gute Dutzend Tanzschülerinnen begreift schnell... bald hallt die Schrittfolge zwischen den Mauern des alten Fabrikgebäudes wider, wird zum Staccato, das den Holzboden zum Vibrieren bringt ... Flamenco hat etwas Hypnotisches ... gerade mal sieben Jahre sind die Jüngsten, etwas über fünfzig die älteste Tanzschülerin... spannungsreiche Bewegungsform von einem Moment auf den anderen... während die Beine im Rhythmus angetrieben werden... 1994 erste Kurse in Schorndorf, und weil es so gut lief, eröffnete Lela 1999 das Flamenco-Studio ... mit selbstgestalteter Einrichtung, eine Spiegelwand und ein gelenkschonender Holzboden ... ein Missverständnis will Lela nicht in der Welt lassen. Der Ausdruck des Flamenco werde hierzulande oft mit Stolz gleichgesetzt, sagt sie, doch die Tänzerinnen transportieren ihrer Meinung nach mehr - Lebenserfahrung, Gefühle in ihrer direktesten Form: Liebe, Zorn, Trauer, Verzweiflung, nicht unähnlich dem Blues. Lela nennt das auch einfach „Selbstbewusstsein" ... Ausdruck im Flamencotanz ist für sie deshalb auch immer abhängig von der Lebenserfahrung der Tänzerin - übrigens ein Hauptgrund dafür, dass beim Flamenco das Alter edelt und die herkömmlichen Schönheitsideale nicht gelten... Flamenco als Lebensgefühl ... eben hat die letzte Schülerin den neuen Redoble vorgetanzt, und Lela streng darüber gewacht , dass die Beine in der richtigen Stellung den Boden berühren ... zur Tür herein kommen nach und nach die Frauen des nächsten Kurses, sie schauen wie gebannt auf die Tanzfläche zu den Tanzenden ... etwas Hypnotisches.


Zeitungsfoto

Zeitungsbericht

Schorndorfer Nachrichten 28. Oktober 1998

ZWISCHEN QUÄLEREI UND LUSTGEWINN

Frauen beschreiben ihre widersprüchlichen Gefühle auf dem Weg zum Flamenco.

Von Carmen Gang, Doris Hambücher, Olga und Yvonne Fernandez-Luna:
... wenn wir nach langem Arbeitstag die Metallstufen in der Manufaktur zur Tanzwerkstatt hochsteigen, fragen wir uns, warum tun wir uns das eigentlich an? Warum stellen wir uns mit 14 anderen tanzbesessenen Frauen (zwischen 20 und 50 Jahren) in enge Reihen, um uns zu der fremdartigen Musik zu bewegen, die uns schon immer fasziniert hat - Flamenco! Nach kurzem, noch angenehmem Aufwärmen mit flotter Flamencogitarre vom Tape, beginnt schon die erste Quälerei. Zu sehr ernsten Flamenco-Gesängen - zunächst Hand - und Armtraining, bis du meinst, dein Brustkorb wird auseinander gehebelt, die Hände haben kein Blut mehr, die Arme fallen dir ab und die Rückenmuskulatur macht sich schmerzhaft bemerkbar... "Schultern runter, Bauch anspannen, nicht im Hohlkreuz stehen, die Handgelenke bewegen..." - wenn es wenigstens halbwegs so aussehen würde wie da vorne im Spiegel bei Lela. Aber wie sie immer wieder geduldig sagt, man muss es sehr oft und ausführlich üben, damit sich ein Gefühl für Harmonie von Bewegung und Ausdruck entwickelt.

Es gibt Momente, da fühlen wir uns schon ganz gut, da passt plötzlich etwas zusammen von der kehligen Frauenstimme einer Flamenco-Sängerin aus dem Lautsprecher und unserer ab und zu bis in die Fingerspitzen spürbaren Körperspannung... da fühlen wir uns frei und gut, und stehen auf einmal ganz anders da als sonst den ganzen langen Arbeitstag.

Diese Momente sind leider noch sehr kurz, in denen wir glauben, etwas vom faszinierenden „Geheimnis Flamenco" zu erahnen... dann zitiert Lela eine ihrer Tanzlehrerinnen aus Spanien: „Flamencotanz ist kein Geheimnis, es ist sehr viel Arbeit!"

Weiter geht die Quälerei, diesmal sind die Füße dran... „Ballen-Absatz, Ballen-Absatz...", zwanzig Mal den Zweier, dann den Dreier im Kontra und als Triole, danach den Vierer extra langsam, - oh wie weit ist oft der Weg vom Kopf in die Füße! Entsetzlich! Du meinst, du hast es endlich begriffen, was du machen sollst, aber die Füße machen einfach etwas ganz anderes, haben plötzlich ihr Eigenleben... dabei sollen wir doch lernen, sie unter Kontrolle zu bekommen... Aber es gibt auch Lichtblicke... manchmal gelingt der Wechsel vom Kontra zur Triole schon reibungslos... wenn die geteilte Gruppe sich gegenübersteht, rhythmisch ergänzend Fußakzente setzt, wenn es funktioniert, und sich gut anhört, dann ergibt sich ein erhebendes Gefühl von Zufriedenheit... man hat es endlich geschafft, etwas vom endlosen Perkussionsreichtum im Flamenco umzusetzen.

Bis wir zum choreographischen Teil der Unterrichtsstunde vorgedrungen sind, läuft der Schweiß schon in Strömen, die Gesichter sind gerötet vor Anstrengung und Eifer... was choreographische Abläufe angeht, denken wir manchmal, das kriegen wir nie in unsere Köpfe hinein... und mit unserem Spiegelbild können wir erst zufrieden sein, wenn alles zusammenpasst, also zigmal üben, wiederholen, rückfragen und korrigieren... aber wehe wir probieren es mal zu zweit oder alleine, wie auf dünnem Eis geht dann vor lauter Unsicherheit erst mal gar nichts mehr, ohne die ganze Gruppe und Lela, die normalerweise zur Unterstützung mittanzt... doch auch das eine Sache der Übung, anderes kriegen wir schon ganz locker und fast perfekt hin, wie etwa die „Sevillanas", diesen fröhlichen Volkstanz aus Sevilla, den wir zum Aufwärmen manchmal miteinander tanzen.

Frust und Lust halten sich bei der ganzen Sache die Waage... wer uns also fragt, warum wir uns immer noch weiter mit dem Flamencotanz auseinandersetzen, obwohl doch der Weg so mühsam und endlos erscheint, dem sagen wir: Diese Auseinandersetzung mit unserem Körper und mit uns selbst ist eine enorme Herausforderung. Und was wirklich ausschlaggebend ist, egal, was vorher war, wie mies und müde wir uns vor dem Unterricht gefühlt und nur mit Mühe aufgerafft haben, - nach der Flamenco-Unterrichtsstunde geht es uns jedes mal prima, sind wir gut drauf und könnten noch Bäume ausreißen vor Energie, trotz schmerzender Füße! Ebenso lernen wir, uns und unseren Körper zu akzeptieren und dies durch Körperhaltung und Körperspannung auszudrücken. ... was wir da von den Flamencos (oft Zigeuner) lernen können, ist nicht, wie oft behauptet wird, Stolz, sondern das Bewusstsein der eigener Menschenwürde und des Persönlichkeitswertes.


Schorndorfer Nachrichten 13. 06. 1998

Ein Blick zu den Flamencotagen in der Manufaktur

Von unserem Mitarbeiter Michael Riediger

Schorndorf. Kerzengerade wie eine Königin wolle sie jede Teilnehmerin sehen, fordert Lela de Fuenteprado, Leiterin des Flamencotanz- Kurses. Und sie macht vor, was sie meint: Der schwarze Rock wird hochgerafft, der Rücken kein Grad gebeugt, der stolze Blick folgt prüfend jeder Bewegung im großen Wandspiegel, während die Absätze wie Trommelstöcke auf den Parkettboden prasseln und die Schuhspitzen Gegenschläge führen.

18 Frauen und ein Mann wollen ebenfalls lernen, wie Stolz zu Steptanz wird. Aber vor den Step hat der Herr den Streß gesetzt. Da stehen sie auf einem Bein, Lela de Fuenteprado ruft: "...und jetzt oben nicht schwanken!" - unter solchen Umständen dürfte es nicht leichtfallen, locker und im Takt zu bleiben. Denn ohne ein intaktes Rhythmusgefühl geht gar nichts. Auch für die Tänzerinnen im Kursraum der Manufaktur, die in Formation stampfen und trampeln wie eine Flamenco-Armee, steht der Rhythmus stets im Vordergrund. Das ist bei den Teilnehmern des Gitarrenkurse im Großen Saal nicht viel anders. "Mir geht's nicht so sehr um Akkorde als vielmehr darum, daß ihr's rhythmisch bringt", betont Gerhard Graf-Martinez, Initiator der Flamencotage, wiederholt. Deshalb habe er das Notenbeispiel einer Solea, die in diesem Jahr auf dem Lernprogramm steht, bewußt auf "Pfadfinderakkorde" beschränkt.

Anders als im letzten Jahr liege das Schwergewicht diesmal auf dem Rhythmus, wie es die Taktform der Solea und ihrer Sevillanas, einfacher Lieder im Dreierakt, erfordere. Komplizierte Akkorde würden vom Entscheidenden ablenken. Es gehe heuer schwerpunktmäßig um Gesangs- und Tanzbegleitung. Und das allerwichtigste sei, immer auf die Eins zu spielen. Der Schorndorfer Flamenco-Fachmann beläßt es nicht bei Belehrungen, sondern erzählt Anekdoten, erinnert sich an Begegnungen, teilt seine reichhaltigen Erfahrungen. Er kennt Land und Leute Spaniens sowie die komplette Flamenco-Diskographie, erwähnt Gitarristen aus den 50ern und Sevillanas- Aufnahmen mit Tekno-Begleitung vom letzten Frühjahr. Graf-Martinez monologisiert zwar bisweilen wie ein Professor in der Vorlesung, hält freilich seine 15 Schüler, die zur Hälfte bereits früher an seinen Kursen teilnahmen, mit viel Sarkasmus bei der Stange: "Es stimmt nicht, daß jedem Andalusier der Flamenco im Blut liegt. Es gibt ja auch Bayern, die das Schuhplatteln nicht beherrschen!"

Gerade das schätzen die Kursteilnehmer am Lehrstil ihres Dozenten. Er ist praktisch orientiert. Neben dem üblichen Begriffsinstrumentarium und den theoretischen Grundlagen weist Graf-Martinez in die Kniffe des Praktikers ein, empfiehlt etwa, die diversen Varianten des D-Akkords nach Bedarf und Gusto zu verwenden, nicht stur nach Schema.

Stephan Wittmer, ein Anwalt, reiste zum wiederholten Mal extra aus München an, um am Kurs teilzunehmen. "Ich komme nicht, um Gitarre zu lernen, sondern um vier Tage lang in diese unvergleichliche Atmosphäre einzutauchen." Es sei wie beim Skifahren: Das "Apres-Kurs" mache die Sache erst rund. Insgesamt hätten die Schorndorfer Flamenco-Tage das gewisse Etwas: das Zusammensein mit anderen, auch weiblichen Flamenco-Fans, die Chance der Kontaktaufnahme, den Stil der Dozenten - neben Graf-Martinez und de Fuenteprado noch Katja Ploetz. Vier Tage Griffe und Schritte.


Schorndorfer Nachrichten 30. September 1997

EIN SPEKTRUM AN GEWACHSENER KULTUR VON UNTEN

Stolz präsentierte die Manufaktur sich und ihre vielen Gruppen im Rahmen eines kulturellen Festes. So waren viele Facetten des kulturellen Lebens der neuen Manufaktur zu sehen, zu hören und zu erleben... lautstark tanzten die Flamenco-Kids zur Freude ihrer Eltern temperamentvoll Flamenco ...


Schorndorfer Nachrichten 22. August 1997

ANDALUSISCHE HITZE BEIM FLAMENCO

16 Kinder versuchten sich in der Manufaktur als feurige Flamencotänzer aus Schorndorfer Kindern zwischen 9 und 14 Jahren werden beim Flamenco-Ferienkurs in der Manufaktur im Handumdrehen stolze spanische Tänzerinnen und Tänzer... Geduldig zeigt sie immer und immer wieder den Grundschritt... konzentriert schauen 16 Augenpaare auf Lelas Flamenco-Schuhe, die mühelos, im Takt der spanischen Musik, über den Boden fliegen und energisch aufstampfen. Aber die eigenen Füße wollen dem Takt nicht so recht gehorchen... die spanischen Kinder müssen den Schritt auch lernen... nach einer Stunde glänzen die angestrengten Gesichter der jungen Grazien vom Schweiß... Daphne gefällt der temperamentvolle Tanz: „Ich hab Ballett ausprobiert, aber des war blöd."

Fiesta 2004

Fiesta 2009

Fiesta 2009

Jubiläum

Aalen

 

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